Laut IRNA aus Rom betonte Boruderschdi, der sich an der Spitze einer parlamentarischen Delegation in Italien befindet, am Donnerstag vor italienischen Abgeordneten: „Die Juden mit einem Bevölkerungsanteil von etwa 20 tausend haben einen Vertreter im iranischen Parlament, während die Muslime in Italien mit einer Bevölkerungszahl von mindestens dem Dreifachen der Juden in Iran nicht im italienschen Parlament vertreten werden“.„In Iran sind auch die iranischen Armenier, Assyrer und Zarathustrier alle im Parlament vertreten“, ergänzte Borudscherdi.Auf die Frage einer italienischen Abgeordneten in Bezug auf die angebliche Nicht-Einhaltung der Frauenrechte in Iran antwortete er: „Wenn Sie mit Frauenrechten das Heiraten von Frauen untereinander meinen, was leider in einigen europäischen Ländern legal ist, oder die sexuelle Ausnutzung von Frauen oder die Darstellung der Frau als Ware und Gebrauchsgegenstand, halten wir diese Sichtweise für inhuman und im Widerspruch zu der Menschenwürde der Frau. Die Iranerin genießt in der Gesellschaft eine hohe Stellung und ihr sind keinerlei Einschränkungen bei der Erlangung der höchsten wissenschaftlichen und sozialen Positionen gesetzt worden“, ergänzte Borudscherdi.Alaeddin Borudscherdi reiste am Dienstag an der Spitze einer parlamentarischen Delegation und auf offizielle Einladung des Vorsitzenden der Kommission für Außenpolitik im italienischen Senat, Lamberto Dini, nach Rom.
17 Februar 2011 - 20:30
News ID: 227073
Der Vorsitzende des Ausschusses für Nationale Sicherheit und Außenpolitik im iranischen Parlament Alaeddin Borudscherdi hat gegen die Doppelmoral des Westens in Bezug auf Fragen wie Menschenrechte protestiert.